Bochum.
Die Ermöglicherstadt

Willkommen im Zentrum der Wissensarbeit

Bochum ist eine Stadt, die schon oft bewiesen hat, dass sie Strukturwandel kann. Wie die meisten anderen Städte im Ruhrgebiet musste sich auch Bochum immer wieder neu erfinden, weil sich die Rahmenbedingungen dramatisch veränderten. Die Bochumer haben das nie nur als Problem angesehen, sondern immer auch als Chance. Heute ist Bochum eine Stadt, in der Entwicklung möglich gemacht wird, eine Stadt, in der man in Zukunft noch mehr bereit sein wird, alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Hier sollen neue Ideen, Kreativität und Entscheidungsmut ihr Zuhause finden. Bochum ist eine Stadt am Puls der Zeit, die  verstanden hat, dass Unternehmergeist gefördert und ein Gründungsklima geschaffen werden muss, das es – auch  jungen Unternehmerinnen und Unternehmern - ermöglicht, innovative Ideen auszuprobieren. Stadt und Wirtschaftsentwicklung schaffen hierfür die Basis.

Bochum ist die sechstgrößte Hochschulstadt Deutschlands und die zweitgrößte in NRW. Wir sind  die „UniverCity“, eine Wissenschafts- und Hochschulstadt, mit der sich alle identifizieren können: Forschende und Studierende, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Kreative und Kunstschaffende haben hier ein Zuhause. Und wir Bochumerinnen und Bochumer sind auf unsere wissenschaftlichen Leistungen heute genauso stolz wie auf unsere industriellen Wurzeln.

Und das ist von unschätzbarem Wert für die Stadt. Denn das Wissen, das an unseren Hochschulen vermittelt wird, und die Forschung, die dort betrieben wird, sichern die Zukunft Bochums. Und sie ermöglichen völlig neue Formen des Arbeitens: Unsere Stadt wird künftig das Zentrum der Wissensarbeit im Ruhrgebiet sein. Ein Ort, an dem es sich auch in Zukunft zu leben lohnt. Ein Ort, an dem man sich niederlassen, leben und arbeiten will.

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BaseCamp

Diese neue Landmarke ist ein großer Gewinn für Bochum und wird das städtebauliche Bild prägen!

Ein echter Hingucker, rund 400 Appartements für Studentinnen und Studenten, die auch touristisch genutzt werden können, und ein neues Parkhaus mit mehreren hundert Stellplätzen – das ist „BaseCamp“.

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof soll der Grundstein für dieses ambitionierte Projekt gelegt werden: Das BaseCamp, ein markantes Hochhaus, soll auf der Fläche des heutigen Parkhauses P7 entstehen. Das über 60 Meter emporragende Gebäude wird neue Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung werden.

Basecamp - die neue Landmarke Bochums

Auf insgesamt 18.400 Quadratmetern sollen 410 Zimmer und 38 Küchen entstehen. Deutliche Akzente setzen die verzahnte geschosshohe Lochfassade aus Glaselementen und Beton. Die Architektur wird sich optisch in die vorhandene Umgebungsbebauung einfügen.

Mit dem Projekt unterstreicht Bochum einmal mehr seine Rolle als Heimat des Wissens im Ruhrgebiet. Die Studierenden sollen nicht nur an der Ruhr-Universität und den anderen acht Hochschulen lernen, sie sollen in Bochum auch attraktiven Wohnraum vorfinden. Das erleichtert ihnen zudem im Anschluss an ihr Studium auch die Entscheidung, Bochum und das Ruhrgebiet auch weiterhin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Der Projektentwickler, die BaseCamp Student GmbH, hat international Erfahrungen im Bau hochwertiger Studentenwohnheime und realisierte Vorhaben u.a. in Kopenhagen, Potsdam und Lodz. Im Bau bzw. der Projektierung befinden sich neben Bochum zurzeit Anlagen in Berlin, Leipzig, Göttingen und Dortmund.

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MARK 51°7

Das riesige Areal im Osten Bochums bietet der Stadt das, wonach sich zahlreiche andere Kommunen gerade im Ruhrgebiet sehnen: genügend Fläche, um auf unterschiedlichste Ansiedlungswünsche flexibel reagieren und diese ohne Denkverbote realisieren zu können. Und – das ist von besonderer Wichtigkeit – auf diese Weise Veränderungsprozesse im Stadtgebiet sichtbar zu machen. Innovative Logistik findet auf MARK 51°7 ebenso Platz wie Unternehmen, die in moderne, technologieorientierte und wissensbasierte Arbeit investieren. Keine andere Stadt hat die Chance, eine neue Wirtschaftsstruktur räumlich so klar erfasst realisieren zu können.

MARK 51°7 bietet diesen Unternehmen die Nähe zu moderner Forschung und Lehre und die Möglichkeit, sich mit der Wissenschaft permanent auszutauschen und gegenseitig zu befruchten. MARK 51°7  spricht damit insbesondere Unternehmen an, die an einer vernetzten und flexiblen Industrie-, Forschungs- und Ausbildungskultur interessiert sind.  MARK 51°7 ist die Ermöglichungsfläche in der Ermöglichungsstadt. MARK 51°7 ist ein Ort, der sich zur Stadt und ihren Bewohnern öffnet, ein Areal, das sich nahtlos in den Stadtteil einfügen wird. Hier wird es Freude machen, zu arbeiten. Und von hier aus wird man dank seiner sehr guten Verkehrsanbindung in kürzester Zeit in alle Teile des Ruhrgebiets gelangen können.

Erste Projekte nehmen schon jetzt Gestalt an: Der Logistikkonzern Deutsche Post/DHL hat im August dieses Jahres den Grundstein für ein Mega-Paketzentrum auf MARK 51°7 gelegt, dass bereits Ende 2019 ans Netz gehen soll. Der Projektentwickler Harpen Immobilien aus Dortmund errichtet ein mehrgeschossiges Bürogebäude auf Teilflächen des ehemaligen Opel-Geländes, in das bereits Ende dieses Jahres erste Mieter einziehen werden. Die Landmarken AG aus Aachen ist neuer Eigner des ehemaligen Verwaltungsgebäudes auf MARK 51°7. Das Gebäude soll umfangreich saniert und dann einer neuen Nutzung zugeführt werden. Ziel ist es, dort Firmen anzusiedeln, die ebenfalls auf den Wissensstandort Bochum einzahlen. Die Ruhr-Universität Bochum wird auf MARK 51°7 ein Forschungsinstitut zum Thema Industrie 4.0 errichten. Startschuss für das Projekt ist voraussichtlich 2019.

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GigabitCity Bochum

Die schnellste Stadt Deutschlands

Schnelles Internet ist DER Standortfaktor der kommenden Jahre. Dafür muss gewährleistet sein, dass alle Haushalte und Betriebe in den Genuss von schnellem Internet kommen können. Glasfaser, möglichst zeitnah und möglichst für alle – das ist das Ziel der auf der Computermesse Cebit 2017 gestarteten und deutschlandweit einzigartigen Initiative Gigabit City Bochum. Unsere Stadt wird die erste Großstadt Deutschlands sein, die allen Privathaushalten sowie allen Unternehmen einen Internetanschluss mit Gigabit-Geschwindigkeit zur Verfügung stellt – und das schon bis Ende 2018. Dann sind wir die „Gigabit City Bochum“.

Wir streben eine vollständige Erschließung des Stadtgebiets mit Breitbandnetzen an. Gemeinsam mit unseren Partnern Unitymedia und Stadtwerke Bochum sind wir unserem Ziel bereits ein gutes Stück näher gekommen: Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia beabsichtigt, seine Kunden schon im Frühjahr einen Gigabit-Anschluss zur Verfügung zu stellen. Und all jene Gebiete Bochums, die bislang als unterversorgt galten, sollen im Zuge eines ambitionierten Infrastruktur-Projektes an das Glasfasernetz angebunden werden.

Dafür konnte sich Bochum insgesamt 5,6 Millionen Euro Bundes- und Landesförderung sichern. Die Suche nach einem Anbieter, der das Netz entsprechend ausbauen und anschließend betreiben kann, hat bereits begonnen. Spätestens Anfang 2018 sollen die ersten Baumaßnahmen beginnen, in deren Verlauf über 600 Kilometer Glasfaserkabel im Stadtgebiet verlegt werden sollen und die fast 12 Millionen Euro kosten werden.

gcb.ruhr

Bochum 2030 Vision Innenstadt

Wie wollen wir in Zukunft in Bochum arbeiten? Wie wollen wir künftig in unserer Stadt wohnen, wie unser Leben gestalten in einer der größten Städte des Ruhrgebiets? Wo gehen wir künftig shoppen – und wie gelingt es uns, das Einkaufserlebnis in der Innenstadt mit veränderten Konsum-Gewohnheiten der Menschen in Einklang zu bringen? Antworten auf all diese Fragen gibt die Studie Bochum 2030 Vision Innenstadt, die vom Planungsbüro urbanista oHg aus Hamburg im Auftrag der Bochum Wirtschaftsentwicklung in Kooperation mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Bochum erstellt wurde.

Die Vision Innenstadt, die in einem Zeitraum von mehreren Monaten entstanden ist, entwirft drei Perspektiven für ein Bochum im Jahre 2030, die sich überlagern und ergänzen: Bochums City ist deutschlandweit Vorreiter des Zusammenspiels aus digitalem und physischem Stadterlebnis, sie bringt Wissen und Produktion auf völlig neuartige Weise zusammen und bietet Menschen aus aller Welt eine starke Heimat.

Vision Innenstadt - drei Perspektiven für Bochum im Jahre 2030

Mit der Vision für Bochums Innenstadt ist nur der erste Teil des Wegs in eine neue Zukunft gemacht. Ebenso wichtig wie die Vision selbst ist die Frage, wie sie zum Leben erweckt werden kann. Auf drei Ebenen bietet die Vision Innenstadt 2030 Ansatzpunkte, um den begonnenen Weg bis zur Umsetzung weiterzugehen und die Innenstadt zum neuen urbanen Highlight des Ruhrgebiets zu machen:

  • Die Ebene der „Quick Wins“ – schneller Erfolgsprojekte: Für den Wandel in Bochums Innenstadt sollen kurzfristig realisierbare Projekte mit Pilotcharakter definiert werden, die einen Aufbruch symbolisieren und Qualitäten der künftigen Innenstadt sichtbar machen.
  • Die Ebene der Entscheidungs- und Steuerungsstrukturen: Um eine Stadt zu erneuern, ist es ebenso wichtig, neue Willensbildungs- und Entscheidungsstrukturen zu etablieren. Dazu zählt auch der intelligente Einsatz bestehender Ressourcen.
  • Die Ebene der Konzepte und Planwerke: Um die Umsetzung der Innenstadtvision auch über politische Konstellationen hinweg zu sichern, sind anpassungsfähige stadträumliche Konzepte und Planwerke notwendig, die sowohl verbindlichen Charakter haben als auch eine gewisse Flexibilität aufweisen.

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Ostpark und Neues Wohnen

Bochum ist die Stadt der Wissensarbeit. Doch auch hochkarätige Forscher und Wissenschaftler, gut ausgebildete Ingenieure und talentierte Fachkräfte wollen sich in einer Stadt wohlfühlen. Dazu zählt nicht nur ein vielfältiges Kulturangebot und genug Freiraum zur Erholung, sondern auch attraktiver und vor allem bezahlbarer Wohnraum. Dem will Bochum mit dem Projekt „Ostpark-Neues Wohnen“ Rechnung tragen – und erreichen, dass Menschen, die in Bochum arbeiten, sich auch für unsere Stadt als Lebensmittelpunkt entscheiden.

Mit dem Projekt „Ostpark-Neues Wohnen“ entsteht ein sozial durchmischtes Wohngebiet mit unterschiedlichen Wohnformen im Ein- und Mehrfamilienhaussektor für alle Generationen. Rund 1000 neue Wohneinheiten werden in vier Bauabschnitten ab Winter 2018/19 im Projektgebiet „Ostpark – Neues Wohnen“ entstehen. Neben modernen und barrierefreien Wohnungen im Geschosswohnungsbau werden auch Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser entstehen. Das Projekt ist Teil des Gesamtkonzeptes MARK 51°7 – Stadterneuerung Laer - Ostpark. Vorhandene Infrastruktur wird so weit wie möglich genutzt und selbstverständlich an die neuen Anforderungen des Bauprojektes angepasst.

Masterplan Ostpark

Der Ostpark wird in unmittelbarer Nähe zur Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe realisiert. Das Hochschulareal wird sich zum neuen Wohngebiet und seinen Grünflächen öffnen. Ein Studentenwohnheim und eine Kindertagesstätte runden die Verzahnung zwischen Bildung und Wohnen ab.

Und auch der Umweltaspekt spielt bei der Realisierung des Projekts eine entscheidende Rolle: Es entstehen neue Grünflächen sowie ein Wasserlauf. Der speist sich aus Regenwasser sowie aufbereitetem Wasser aus den Haushalten. Insgesamt soll die Regenwasserabführung in offenen Systemen realisiert werden – der Bau von Kanälen entfällt. Die Anordnung der Gebäude ist sowohl in Hinblick auf ökologische Aspekte wie die Durchlüftung und das Kleinklima im Wohnumfeld als auch eine effektive Grundstücksausnutzung optimiert.

Bereits 2019 sollen die ersten Bewohner im neuen Quartier einziehen.

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