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Bochum Wirtschaftsentwicklung weitet Sanierung des Grundwassers im Quellgebiet des Ostbaches aus

Belastetes Material soll bis April dieses Jahres ausgebaut und getauscht werden

Die Bochum Wirtschaftsentwicklung weitet die im Jahr 2012 im Zuge der Aufbereitung der Fläche gestartete Grundwassersanierung im Bereich der ehemaligen Zeche Lothringen V aus. Die Sanierungsmaßnahmen erstrecken sich bislang vom Castroper Hellweg/Ecke Josef-Baumann-Straße über die Grenzen des ehemaligen Altstandortes hinaus bis in das Quellgebiet des Ostbaches, wo das Grundwasser an die Oberfläche gelangt. Zusätzlich zu diesen Maßnahmen ist eine weitere Maßnahme im Bereich Schmaler Hellweg geplant.

Hierzu sollen im Bereich der öffentlichen Verkehrswege Schmaler Hellweg/Ecke Castroper Hellweg 16 Injektionsbrunnen und acht Pumpbrunnen gebohrt und betrieben werden. Für die Bohrarbeiten wird mit zwei Arbeitstagen pro Bohrung gerechnet. Aus den Pumpbrunnen wird anschließend –  analog zur Sanierung an der Frauenlobstraße – das chromatbelastete Grundwasser entnommen, oberirdisch mit Melasse versetzt und über die Injektionsbrunnen wieder dem Grundwasser zugeführt. Die Reagenzien bewirken auf biologischem Weg eine Veränderung der Schadstoffe im Grundwasser. Die Überwachung dieser Vorgänge erfolgt mit Hilfe von sechs Grundwasserbeobachtungsbrunnen, die im Bereich der Höltring-, Kaldeweystraße und der Straße Hiltroper Dahl gebohrt werden sollen.

Ab Februar 2019 werden die Vorarbeiten für die Erstellung der Bohrungen durchgeführt. Hierbei und bei den weiteren Arbeiten kann es möglicherweise zu Lärmbelästigungen und kurzzeitig auch zu leichten Erschütterungen kommen. Außerdem erfolgt eine abschnittsweise Sperrung der Straßenbereiche. Die Anwohner in den entsprechenden Bereichen wurden bereits mit einem Informationsschreiben über die geplante Maßnahme informiert.

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