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Förderturm der Zeche Holland: Sanierung am Wattenscheider Wahrzeichen beginnt

Er ist für viele Wattenscheider ein Wahrzeichen: der Förderturm der Zeche Holland im Bochumer Stadtteil Wattenscheid. Am heutigen Freitag haben die Sanierungsarbeiten am Fundament der geschichtsträchtigen Metallkonstruktion begonnen. Um die Standfestigkeit des Bauwerks auch weiterhin zu gewährleisten, werden die Fundamente freigelegt, mit einer Anschlussbewehrung versehen und somit vergrößert. Außerdem wird der bestehende Beton im Wasserstrahlverfahren erneuert. Anschließend werden die Fundamente neu betoniert.

Die Sanierungsarbeiten am Fördergerüst beginnen nach bisherigen Planungen der Bochum Wirtschaftsentwicklung im Frühjahr 2018. Der Förderturm der Zeche Holland wurde bereits im Jahr 2011 von der Entwicklungsgesellschaft Ruhr Bochum mbH (EGR) erworben, die 2016 in der Bochum Wirtschaftsentwicklung (BoWE) aufgegangen ist. Die Sanierung des Förderturms wird hauptsächlich mit Mitteln aus dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Bochum-Wattenscheid finanziert. Weitere Mittel kommen aus dem Programm „Wachstum für Bochum“. Die Kosten für die Ertüchtigung des Turms und seines Umfeldes belaufen sich auf insgesamt 2,855 Millionen Euro. 80 Prozent dieser Summe sind durch Fördermittel abgedeckt, jeweils zehn Prozent steuern die Stadt Bochum und die BoWE bei.

Mit der Ertüchtigung des Förderturms und seines Umfeldes leistet die BoWE einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des Stadtteils. „Wir freuen uns, mit dem Beginn der Sanierungsarbeiten den Startschuss für ein Projekt zu geben, das viele Wattenscheider seit Jahren herbeisehnen“, sagt Prof. Dr. Rolf Heyer, Geschäftsführer der Bochum Wirtschaftsentwicklung. „Auch uns als Wirtschaftsentwickler ist viel daran gelegen, den Förderturm mit seiner wechselvollen Geschichte für die Nachwelt zu erhalten und den Bürgern die Möglichkeit zu geben, den Turm künftig nutzen zu können.“ Aus dem Förderturm ist eine Aussichtsplattform geplant, die Besucherinnen und Besuchern einen Blick weit über die Grenzen des Stadtteils ermöglicht.

Haben Sie weitere Fragen zu unserer Sanierung? Dann rufen Sie uns gerne an.